Willkommen in der Tagesklinik Lindau

Wie wir behandeln – multidimensional, multimodal, multiprofessionell

Das Behandlungsangebot des Bezirkskrankenhauses Kempten richtet sich an Menschen mit psychischen Erkrankungen ab dem 18. Lebensjahr. Wir fühlen uns dabei besonders und vorrangig den Menschen verantwortlich, die im „Einzugsbereich“ der Klinik leben, d. h. in der Stadt Kempten, im Landkreis Oberallgäu und im Landkreis Lindau (mit der Tagesklinik Lindau). Zu unseren Aufgaben gehört auch die Notfallversorgung in Krisenfällen. Unsere Hilfen sind bedarfsgerecht, so dass wir im Einzelfall jeweils prüfen, was notwendig und möglich ist.

Wir behandeln Patientinnen und Patienten mit allen psychiatrischen Krankheitsbildern, wie beipielsweise:

  • Depressionen
  • Bipolar affektive Störungen (manisch depressive Erkrankungen)
  • Angst- und Zwangsstörungen
  • Schizophrene und wahnhafte Störungen
  • Anpassungsstörungen und Belastungsreaktionen
  • Schwere Persönlichkeitsstörungen
  • Alkoholabhängigkeit, Abhängigkeit von illegalen Drogen
  • Medikamentenabhängigkeit
  • Demenzen
  • Kognitive Störungen und hirnorganische Störungen
  • Psychische Störungen im Zusammenhang mit schweren körperlichen Erkrankungen
  • Aufmerksamkeitsdefizithyperaktivitätssyndrom des Erwachsenenalters (ADHS)

Vor jeder Behandlung steht eine multidimensionale Diagnostik: Biologische, soziale sowie psychologische Faktoren, die krank und gesund machen, werden untersucht und erfasst. Dies reicht von der Magnetresonanztomographie des Gehirns bis zur Erhebung eines Sozialberichtes. In unserer Behandlungskonzeption orientieren wir uns an Prinzipien einer evidenzbasierten Medizin, wie sie beispielsweise in entsprechenden Leitlinien störungsspezifisch formuliert sind. Gemeindepsychiatrische Konzepte, eine weitgehende Ressourcenorientierung und das Ziel der „Normalisierung“ psychischer Erkrankungen sind Grundprinzipien unserer Arbeit.

Wir behandeln „multimodal“ und „multiprofessionell“.

Unter multimodal verstehen wir, dass verschiedene Therapieverfahren ihren Raum haben: Neben medikamentöser Behandlung und Psychotherapie finden nichtmedikamentöse Therapien wie beispielsweise „andere biologische Verfahren“ (z.B. Schlaf-Wach-Therapie), Musik-, Kunst-, Ergo-, Körper-, Arbeits- und Physiotherapie statt. Sozialpädagogische Begleitung und aktivierende Pflege sind weitere wesentliche Bausteine.

Damit ist Multiprofessionalität notwendig: Grundlage unserer Behandlung ist die enge Zusammenarbeit aller therapeutischen Berufsgruppen im Team, in deren Mittelpunkt der Patient steht. Ärzte, Psychologen, Gesundheits- und Krankenpflegter,  Sozialpädagogen, Ergo-, Physio-, Kunst-, Arbeits- und Musiktherapeuten,  u.a. mit klinischer Erfahrung und Zusatzqualifkation gewährleisten eine umfassende Versorgung während des Klinikaufenthaltes.