Großer Bahnhof auf der größten Baustelle

Viel politische Prominenz war am 21. November auf dem Gelände des Bezirkskrankenhauses (BKH) Günzburg unterwegs. Die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml war nach Westschwaben gekommen, um sich ein Bild vom Baufortschritt auf dem mehr als 100 Jahre alten Klinikgelände zu machen – und sie war sichtlich beeindruckt. Mit ihr auch der örtliche Landtagsabgeordnete Alfred Sauter, der die Klinik seit fünf Jahrzehnten kennt. Von der damaligen „Verwahranstalt“ habe sie sich zu einem Standort der „Hightech-Spitzenmedizin“ entwickelt, sagte der ehemalige bayerische Justizminister. Damit das so bleibt, investieren die Bezirkskliniken Schwaben als Trägerin des BKH und der Freistaat Bayern aktuell um die 90 Millionen Euro. Bis voraussichtlich 2027 soll die komplette Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik neu errichtet werden. Als erste Bauabschnitte dieses „Jahrhundertprojekts“  sollen bis Ende 2020 der Neubau des Casinos und der Mehrzweckhalle sowie eines Radiologiezentrums fertiggestellt sein. 

Ministerin Melanie Huml wurde begleitet von ihrem Ministerkollegen aus den Bereichen Wohnen, Bau und Verkehr, Dr. Hans Reichhart. Den Besuch eingefädelt hatten Bezirks- und Verwaltungsrätin Stephanie Denzler sowie Landtagsabgeordneter Alfred Sauter. Auch der Günzburger Oberbürgermeister Gerhard Jauernig war gekommen. Sie allen wurden begrüßt von Thomas Düll, Vorstandsvorsitzender der Bezirkskliniken Schwaben. Er führte die Delegation gemeinsam mit dem Leiter des Baureferats der Bezirkskliniken, Wolfgang Siebenhütter, Martin Feldengut, Architekt und Geschäftsführer der Bezirksbau- und Service-GmbH, sowie Regionalleiter Nord, Wilhelm Wilhelm, auf und durch die Baustellen.